St. Martin auf dem Rommersberg

Angeführt von St. Martin, hoch zu Ross, setzte sich am 09. November kurz nach 18 Uhr der Rommersberger Martinszug in Bewegung. Jugendliche mit Fackel, Schul- und Kindergartenkinder mit selbst gebastelten Laternen und Kleinkinder in Kinderwagen wurden von Eltern und Großeltern begleitet. Wie in jedem Jahr bildeten viele Windlichter und Laternen in den Vorgärten und Fenstern der Bergstraße und des Rommersberger Weges  das Spalier für mehr als 80 Teilnehmer. Ziel des singenden Laternenumzuges war der Spielplatz der Hofgemeinschaft Rommersberg. Dort angekommen nutzen viele Kinder die Gelegenheit sich von St. Martin zu verabschieden und seinem Pony zu streicheln. Herzlichen Dank an Michelle Rasel und dem Haflinger Peggy vom Gut Hahnenseifen, die ihre Rolle wieder herzlich und suverän verkörperten.

Im Schein eines prächtigen Feuers bekamen die Kinder Weckmänner und stärkten sich mit  Bockwurst, Kakao und Punsch. Für die Erwachsenen hielt der Hofgemeinschaft köstlichen Glühwein und Kölsch bereit. Erst am späten Abend brannte das Feuer allmählich herunter und der Platz leerte sich langsam.

Wandertag 2018

Es war wie in alten Zeiten, wenn die Hofgemeinschaft Rommersberg zum Wandertag gerufen hatte: ein großes Teilnehmerfeld war vorprogrammiert.

So auch diesmal, denn nach jahrelanger Abstinenz in den hiesigen Wälder wurde wieder mal gemeinsam gewandert. Strecke und Planung lagen ganz in der Hand der Erfahrensten im Dorf, Rolf Berghoff und Werner Pohler! Und die beiden stellten ein tolles Programm auf die Beine, welches bis zum Start geheim gehalten wurde.

Als sich muntere 28 Wanderer pünktlich um 10:15 Uhr trafen, ging es erstmal per Chauffeur nach Ehreshoven, denn Start war zu aller Verwunderung in Kastor. Nach wenigen Gehminuten dann die erste faustdicke Überraschung: ein gemeinsames Frühstück in der Jurte von Erich Eischeid. So konnte sich jeder Wanderer adäquat stärken und den tollen Geschichten der Familie Eischeid lauschen. Dann ging es los und über Oberfrielinghausen, Hölzer Alm, Burg und die Mülledeponie Leppe mit diversen Ruhepausen und kleinen Umtrunksrunden ging es zurück in den Heimathafen: zum Alten Rommersberg, wo der Tag seinen Ausklang fand bei Schnitzel mit Kartoffelsalat – und Kölsch!

Hier stießen dann die Angehörigen dazu, die sich die knapp 13km nicht zugetraut hatten. In äußerst geselliger Runde wurde schnell beschlossen, dass ein solcher Wandertag nun wieder fest in den Jahreskalender integriert werden soll, denn die beiden Organisatoren hatten sich in der Planung selbst übertroffen und allen Teilnehmern das Wandern (wieder) schmackhaft gemacht.

Danke Rolf, Danke Werner!

Nachruf Wilfried Süttenbach

Wilfried Süttenbach war von 1991 bis zu seinem Tod der 1. Vorsitzenden der Hofgemeinschaft Rommersberg

 

Am 19. März 2018 verstarb der Vorsitzende der Hofgemeinschaft Rommersberg Wilfried Süttenbach.

Er wurde am 23.04.1932 in Engelskirchen geboren und war dreißig Jahre Ratsmitglied und in zahlreichen Ausschüssen tätig.

Er war mit Leib und Seele Engelskirchner, der sich stets engagierte. Ganz besonders lag ihm sein Heimatortsteil, der Rommersberg, am Herzen.

Schon immer setzte er sich für die Gemeinschaft ein. So gehörte er auch 1991 zu den Gründungsmitgliedern der Hofgemeinschaft Rommersberg, der er bis zu seinem Tod vorstand.  Die Verschönerung und Gestaltung des Ortsteiles war ihm sehr wichtig und so präsentierte er den Rommersberg mehrfach erfolgreich im Rahmen der Wettbewerbe „Unser Dorf soll schöner werden“ oder „Unser Dorf hat Zukunft“.

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